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Psychopharmaka

Neuroleptika reduzieren

Selbsthilfe für Betroffene aus dem schizophrenen Formenkreis, die in ärztlicher Begleitung Neuroleptika reduzieren;dafür gemeinsam individuelleBewältigungsstrategien entwickeln, sich austauschen darüber und sich gegenseitig unterstützen zusätzlich zur ärztlichen Behandlung jedes einzelnen durch eine/n Psychiater/in.

 

Es ist ein Projekt 2017 und eine daraus entstehende Selbsthilfegruppe ab 2018 zu folgendem Thema geplant:

Noch heute werden Psychose Erkrankte meist ausschließlich mit Neuroleptika behandelt und das über viele Jahre hinweg. Der Nutzen der Neuroleptika wird überbewertet und das Risiko unterbewertet.
Weder die Psychiater und noch weniger die Pharmaindustrie sind daran interessiert, Betroffene alternativ zu behandeln und beim Wunsch zu reduzieren zu unterstützen.
Dabei stellt die neuere Forschung die Langzeitwirkung von Neuroleptika in Frage.

Das Neuroleptika reduzieren ist eine sehr heikle Sache, da es Absetzsymptome und erneute psychotische Krisen produzieren kann.
Es sollte daher sehr langsam erfolgen und begleitet sein von alternativen Bewältigungsstrategien.

Die DGSP-Broschüre* „Neuroleptika reduzieren und absetzen“ soll unserer Selbsthilfegruppe als Grundlage dienen, um gemeinsam u.a. alternative Bewältigungsstrategien zu entwickeln.
Ein/e Psychiater/In und ein/e Psychotherapeut/In sind als Ansprechpartner/in für fachliche Fragen geplant, die in der Gruppe entstehen.

Hier unser Anliegen:
Wir suchen zur Vorbereitung und Durchführung der Gruppe eure/Ihre Unterstützung, damit aus der Idee Taten folgen !!!

Wer hat Interesse, die Gruppe mitzugestalten ?
Wer würde gerne als Teilnehmer/In in der Gruppe dabei sein ?
Wer (Peers und Profis) hat Tipps/Ideen für die Gruppe ?

Wir freuen uns über eure/ Ihre Rückmeldungen !
Und: Bitte weitersagen !


Die Projektgruppe ist verankert im LVPEBW (Landesverband Psychiatrie-Erfahrener Baden-Württemberg e.V).
Die Selbsthilfegruppe soll frühestens 2018 zunächst für die Dauer eines Jahres in Stuttgart starten mit einem 14-tägigen Treffen Freitag nachmittags.
Zur Finanzierung u.a. auch für die Fahrtkosten der Teilnehmer wird ein Projektantrag bei der AOK BW gestellt.


Weitere Informationen und Kontakt über:
Anita Wild
wild@lvpebw.de
07032/5703
(EX-IN-Absolventin/Vorstandsmitglied LVPEBW)

„Wenn die Idee den Menschen innerlich berührt, wird sie zu einer der mächtigsten Waffen, weil sie Begeisterung und Hingabe weckt und die menschliche Energie stärkt. Dabei kommt es darauf an, dass die Idee nicht vage und allgemeiner Art, sondern speziell und einleuchtend und für die Bedürfnisse der Menschen von Belang ist.“ Erich Fromm

(*DGSP = Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V.)

Stellungnahme des Fachausschusses zu Reduktionsstudien

Reduktionsstudien.pdf (270,0 KiB)