Helfen wir uns selbst – sonst hilft uns keiner
Gemeinsam stark – starke Selbsthilfe
Samstag, 14.11.2026, ab 10.00 Uhr – 16.00 Uhr
im Diakonissenhaus, Rosenbergstr. 40, 70176 Stuttgart
Programm:
09:30 Uhr – Ankommen & Kaffee
Gemütlicher Einstieg mit Getränken und Begegnung
10:00 Uhr – Beginn Mitgliederversammlung
TOP 1: Begrüßung
TOP 2:Feststellung ordentliche Einladung, Feststellung Beschlussfähigkeit
TOP 3: Rückblick 2026, Umbildung im Vorstand
TOP 4: Bericht Klausur
TOP 5: Finanzen
TOP 6: Vorstellung des neuen Mitarbeiters
TOP 7: Vorblick 2027, Termine, Vorhaben
TOP 8: Sonstiges
10:50 Uhr – Kurze Pause
11:00 Uhr – Vortrag von Carina Kebbel:
„Stand der Gesetzgebungsprozesse, SpDi+Hoheitsrechte etc.“
Mit anschließender Fragerunde.
12:00 Uhr – Mittagspause
13:30 Uhr – Digitale (Sozial?)-Psychiatrie – Digitale Selbsthilfe? Gerhard Töllner
Anknüpfend an Carina Kebbels Informationen und im Hinblick auf die Regio2027, die das Thema „Digitale Sozialpsychiatrie“ hat und die zunehmende Technisierung in der Psychotherapie müssen wir Erfahrenen mal miteinander reden. Vielleicht kommen da Positionen heraus im Sinne, von „Ja, aber so nicht. Nicht mit uns! Human-Psychiatrie statt Teccno-Psychiatrie“. Jedenfalls ist weder bei der Tele-Psycho-Therapie noch bei der Künstlichen „Intelligenz“ alles Gold, was glänzt.
14:30 Uhr – Pause
15:00 Uhr – Was der Seele gut tut: Malen ohne Zahlen, aber mit beiden Händen. – leider abgesagt –
Sofia Kaden und Laura Pflug haben leider abgesagt, wir müssen uns noch etwas einfallen lassen.
Gesprächsstoff gibt es aber zur Genüge, z.B. wie wir in Zukunft miteinander arbeiten wollen, zum Beispiel digital und in physischer Präsenz.
Oder wir reden über Satzungsänderungen, die auf Grund der Erfahrungen von 2023-2025 mit Handlungsunfähigkeit im Landesverband sinnvoll sein können.
16:00 Uhr – Ausklang mit Nachgesprächen
Wir bitten um Anmeldung über diesese Formular
Oder telefonisch bei Sybille Michalski über 0159 0160 4032
Noch Eines in eigener Sache:
Wir im Vorstand bitten sehr darum, dass Störungen gegen Mitglieder oder Vorstände unterbleiben. Wir sind fast aus der vergifteten Stimmung heraus und finden immer mehr zusammen. Wir finden auch immer mehr Hilfsbereitschaft bei den ehemals Engagierten und auch bei neuen Mitgliedern, die gar Ex-In-Ausbildung oder Patientenfürsprecher-Ausbildung etc. mitbringen.
Kleiner Wink mit dem Quetiapin-Pfahl nach WN:
Wir haben im Bereich IBB und deren Weiterentwicklung starke Persönlichkeiten unter Ex-Inlern im Landkreis Winnenden getroffen, die die Patientenrechte auf die Schnelle mit dem Landgericht durchgesetzt haben, weil das Amtsgericht bei dem Unterbringungsbeschluss etwas nachlässig und zu Gunsten der Klinik entschieden hatte. Das war echt der Hammer und gibt Zuversicht zu Plänen, die noch nicht öffentlich gemacht werden können.
Wir „Patientenfürsprecherinnen und Erfahrungsexpertinnen (PE)“ sind alle hochsensibel und in unserer Betroffenheit hochgradig individuell. Gemeinsam haben wir einen dramatischen aber auch lehrreichen Erfahrungsschatz: Kompetenzen für diejenigen ohne unsere Lebenserfahrungen. Deshalb appellieren wir an Euren Respekt gegenüber anderen Mitgliedern und Vorständen, sodass wir alle in Würde zu uns stehen können und nach außen zu denen, die keine Stimme haben.
Und bitte, bitte: geht liebevoll mit den Problem-Professores, Problem-Doctores, Problem-Profis und Problem-Angehörigen um, das wirkt heilsam. <3
Der Vorstand
